Eine seltsame Erscheinung in Edinburgh

BenediktCharakter, Reportage4 Comments

Treffen im Holyrood Park mit Sam

Ich bin immer noch in Edinburgh.
Ich will unbedingt noch einmal mit Sam Scott sprechen.
Morgen muss ich zurück in unsere Redaktion nach London.
Dolores hat mich am Telefon gewarnt. Unser Chefredakteur ist von meinen Recherchen nicht begeistert. Er will endlich Ergebnisse in der Zeitung sehen. Dummerweise hatte ich ihm etwas wahnsinnig Aufregendes versprochen. Mit allem was ein Abenteuer haben muss.
Aber eigentlich habe ich noch nicht viel, immer nur irgendwelche Andeutungen und Beobachtungen, die ich dann nicht beweisen kann.
Es wird bereits dunkel. nebel zieht auf und nimmt mir die Sicht. Telefonisch konnte ich nichts ausrichten, also gehe ich einfach zu dem Haus im Holyrood Park und versuche mein Glück.
Ein schöner Platz um zu wohnen. Ganz in der Nähe des Hauses sehe ich das Denkmal mit dem steinernen Löwen.
Was ist das? Ich kneife meine Augen zusammen und verstehe nicht, was ich dort sehe.
In der Nähe des Denkmals stehen mehrere Personen und ich meine Sam Scott erkannt zu haben. Wenn dieser Dunst nur nicht so dicht wäre. Ich laufe schneller. Völlig außer Atem erreiche ich das Denkmal. Wo sind diese Leute geblieben. Ich habe deutlich mindestens fünf Männer und drei Kinder gesehen. Die können doch nicht so schnell verschwunden sein?
Ich beginne an dem Stein herum zu klopfen und ernte damit komische Blicke von vorbeikommenden Joggern.

Plötzlich höre ich eine bekannte Stimme. „Mr Benedikt, was machen Sie so spät noch hier draußen?“, fragt Sam Scott. „Bei diesem dichten Nebel sollten Sie sich nicht hier aufhalten. Man kann sich schnell verlaufen im Holyrood Park. Was wäre, wenn Ihnen eine Banshee begegnet? Das ist nicht schön, glauben Sie mir.“

„Was ist denn eine Banshee?“, frage ich ihn und habe wieder einmal das Gefühl, dass der Mann etwas zu verheimlichen hat.

„Das ist eine alte Frau. Eine Todesfee, die im Nebel auf Seelenfang geht“, antwortet Mr Scott und lächelt dabei tiefgründig. Er verabschiedet sich und geht einfach davon.

Ich stehe wie ein Trottel mit offenem Mund im Nebel und kann es nicht fassen. Etwas streift mein Gesicht. Ich höre ein langgezogenes Heulen und als ich schweißgebadet im Hotel ankomme, bin ich sicher, dass die Todesfee mich holen wollte.
Wenn ich Dolores davon erzähle, wird sie mich für verrückt erklären. Ich glaube über die Banshee werde ich schweigen.
Wie soll diese Geschichte nur weitergehen?

4 Comments on “Eine seltsame Erscheinung in Edinburgh”

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